December 31

Es guets Nois!

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Liebe Robustafans!

Für das neue Jahr wünschen wir euch allen 100 %igen Genuss am Leben!

Hoffen das Jahr 2017 wird nicht mit einem Brummschädel beginnen.

Allen auf der Nordhalbkugel wünschen wir baldigen Schneefall für den ultimativen Winterspass! Für uns ist es echt ungewöhnlich, Silvester im Sommer zu feiern. Leider gibt es in Valdivia nicht wie erwartet ein Feuerwerk zu bestaunen.

Alles Gute!

 

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December 27

Puerto Montt nach Valdivia

Genau jetzt, am 26. Dezember 09.06 Uhr Local Time, übersegeln wir den 40 Breitengrad Süd! So sind wir raus aus den “brüllenden Vierzigern”. Ausser kleiner Schäden alles bestens überlebt! Glück gehabt.
Ciao Patagonien, bis vielleicht gerne ein andermal! Im Club Nautico verabschiedeten wir uns und setzten morgens um sechs Uhr Segel und ziehen zum berüchtigtern Canal Chacao.
Die Weihnachtsfeier durften wir mit Franco, Kate, Marianne und Jean Loup auf der Kalibu mit Birgit und Thomas mit ihren beiden Kindern feiern. Jeder fasste Tage zuvor einen Auftrag etwas zu kochen. So entstand ein buntes,  super leckeres,  internationales Weihnachtsmahl. Ja und auch Thomi und ich waren vollgefressen. (Wir beiden sind die unangenehmen Gäste, die meist mehr essen als der Durchschnittsbürger.)
Auch heisst es in dem Moment Abschied nehmen von Jean Loup und Marianne. Sie segeln nach Valparaiso. Kate und Franco und die Kalibu Crew werden wir in Valdivia übermorgen wieder treffen.
Leider muss ich auch Abschied von Happy und Cabezon nehmen, mit denen ich mich eigentlich zu sehr angefreundet habe. Die Story über die beiden folgt in einem späteren Blog, aber erst will ich das aktuelle Ereignis schildern.
Ab 11 Uhr kann es losgehen. Dann kippt der Strom und das Wasser läuft durch den Canal Chacao zwischen der Insel Chiloe und dem Festland in den stillen grossen Ozean hinaus. Dies mit 5 bis 8 Knoten Strom. Gespannt laufen wir unter Motor auf den Kanal zu. Der von Rasmus versprochene Südwind hat noch nicht eingesetzt. Das ist auch gut so, denn mit Wind gegen Strom geht da draussen die Post ab. Der Schwell vom Pazifik drückt in den Canal Chacao während der Ebbstrom sich durch die Enge zwängt. Da entstehen gewaltige Seen.
Während ich am Kartentisch auf dem Plotter nochmals die Strecke überblicke, blärrt aus dem Funkgerät eine Securitemeldung. Tsunamiwarnung! 70 Seemeilen nord-westlich von Melinka gab es ein Erdbeben mit der Magnitude von 7.7. Auch auf dem Handy überdeckt prominent eine Meldung den ganzen Bildschirm: Warnung vom Präsidenten: Tsunami. Nun ist uns klar, was wir gerade gespürt haben. Ein deutlicher Rums war durchs ganze Schiff vernehmbar.
Alle Schiffe werden von der Armada gebeten die Küste zu verlassen und sich in Wassertiefen über 50 Meter in Sicherheit zu begeben. Im Kanal dreht ein fetter Tanker um und kommt auf uns zu. Also tun wir unmittelbar das selbe. Zum Glück waren wir noch nicht in der Strömung. Gegen 5 Knoten und mehr, hätten wir keine Chance mehr gehabt zurück gegenan zu motoren. Nun sind acht Schiffe im Golfo de Ancud mit einem guten Abstand von der Küste in über 50 Meter tiefem Wasser versammelt,  mit gebührendem Abstand zueinander am gebannt warten was nun geschieht. Vom Land sind die Tsunamisirenen zu hören. Ertönen diese, muss die Bevölkerung alles stehen und liegen lassen und sich in sogenannte tsunamisichere Zonen begeben. Chile hat ein echt ausgeklügeltes Tsunami Sicherheitskonzept nachdem 1960 beim letzten grossen Erdbeben so viele Menschen durch den Tsunami umgekommen sind und viele Dörfer an der Küste total verwüstet wurden. Chile liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone.
Unsere Anspannung wird durch eine weitere Securité-Meldung unterbrochen. Die Zeiten werden durchgegeben,  wann die Welle wo eintreffen soll. Für den Golfo de Ancud ist sie auf 13.48 angekündigt. Also in 23 Minuten ist es soweit. Was ist dann soweit? Was ist da zu erwarten? Bilder aus den Nachrichten vom grossen Tsunami in Asien kommen in Erinnerung. Wie sollen wir uns verhalten? Ein Beben von 7.7 ist ganz schön stark! Wir schnallen uns mal die Schwimmwesten um und glotzen einander ungläubig, ja zugegeben etwas entsetzt an. Müssen wir uns jetzt auf einen Salto vorbereiten? Die Fenster werden alle mal zugeschraubt, die Steckshotts geschlossen. Mit dem Fernglas guckt Thomi,  was auf den anderen Schiffen so los ist. Ui auf den Passagierschiffen,  ist da wohl der Bär los? Panik? Und wir? Müssen wir nun zum letzen Kuss ansetzen? Uns verabschieden?
Ach was! Panik bringt nichts. Ich schreibe in aller Ruhe noch ein Weihnachts SMS, ohne was gerade los ist. In dem Moment erreicht mich eine Nachricht von Alejandro,  mit dem wir letztes Jahr in Buenos Aires Weihnachten gefeiert haben. Ich antworte ihm, dass wir gerade auf den Tsunami im Gofo de Ancud warten. Ich habe ihn wohl erschreckt. Das wollte ich nicht. Aber er hat verstanden, dass ich jetzt keine Zeit zum chatten habe.
13:45 startet Thomi den Motor und dreht die Robusta mit dem Bug in Richtung Canal de Chacao wo wir vermuten, dass die Welle herkommen wird….
Gespenstische Ruhe, keine Seevögel, keine Kormorane, nichts ausser knisternde Anspannung in der Luft. Auf Kanal 16 hören wir ein Gespräch mit, wie jemand der Armada meldet, dass draussen an der Küste mehrere Wellen hintereinander mit ungewöhnlicher Höhe an der Küste aufgetreten sind. Noch ein Funkspruch von einer schlecht englisch sprechenden Person an die Armada. Was er tun müsse, er liege mit seinem Tanker zwischen den Inseln vor Anker. Was für eine Pappnase! Was soll er wohl tun? Ein Tankerkapitän wird wohl wissen wie er sich zu verhalten hat? Oh jemineee. Was sich da alles auf dem Meer herumtreibt,  ist ja nicht zu fassen.
14:15 wird von der Armada Entwarnung gegeben. Die Fahrt in den Canal Chacao kann nun eine Stunde verspätet in Angriff genommen werden. Wieder mal ins offene Meer raus, lange Strecken einfach geradeaus segeln,  mit Nachtfahrt und tollem Sternenhimmel, das alles liegt nun schon fast ein Jahr hinter uns. Doch wir sind noch nicht draussen! Der Tanker überholt und die ganze Crew winkt mit beiden Armen von der Brücke uns zu,  wohl ebenfalls erleichtert,  dass keine Wellen kamen!
Die Robusta saust mit gegen 10 Knoten durch den Kanal auf den stillen grossen Ozean zu. Von wegen sill! Der Südwind bläst nun mit 15 Knoten. Der Schwell verwandelt die Bucht in ein Chaos aus Wellen die leider wegen einer nördlich liegenden Inseln nicht flacher geschnitten werden können. Krass hopst die schwer beladene Yacht durch die Wellen. Eine nach der anderen kracht übers Deck, Geschirr scheppert in den Schapps, ein Bild fliegt durch die Bude. Erstaunlicherweise geht es nicht in Brüche – “LOVE Anja und Thomi”.  Zwei Stunden dauert der Spass und dann endlich beruhigt sich die See und die Robusta gleitet friedlich auf langezogenen Dünungswellen gegen Norden – nach Valdivia.

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December 13

Besuch

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Wie ist es, wenn ein Züri-Chick nach Chile reist? Ich hatte Anja und Thomi versprochen etwas für den Blog zu schreiben und ich breche ungern meine Versprechungen. Es ist nun schon mehr als zwei Wochen her, dass ich auf der Robusta Unterkunft und Essen geniessen durfte. Ich möchte gerne einen Einblick geben, wie es denn so war als Gast. Zuerst einmal, war ich völlig überrascht, dass meine Reise nicht wie schon lange geplant in die Südsee ging (Bikini und Badetuch bereits im Geiste eingepackt), nein, Chile war der neue Ferienort. Was um himmelswillen soll ich denn in Chile? O.K, Reiseführer kaufen und mal schauen. Anja, hatte mich schon mal sanft vorgewarnt, die Wollsocken einzupacken und nicht nur den Bikini. Doch wirklich Zeit um mich auf die Reise vorbereiten zu können, hatte ich nicht. Gerade mit einem Masterstudium im Sack, eine kurze Abschlussreise mit den Studienkollegen und dann noch gschwind das Diplom einsacken, musste ich schon bald meinen Rucksack packen. Ich hatte mir einen Monat Auszeit von all den Verpflichtungen gegönnt.

Eine 30 stündige Reise hinter mir, kam ich dann in Puerto Montt an. Oh… vielleicht noch zu erwähnen: Ich flog über Paris. Der Flug war über die Nacht. Ich musste drei Stunden am Flughafen warten. Ich sass also in der Wartehalle und eine Eule flog ihren nächtlichen Flug durch die Wartehalle. Eine Eule im Flughafen? Ich musste drei Mal hingucken bis ich wirklich überzeugt war, dass dem so war.
Angekommen in Chile war der Wettergott nicht gut gestimmt. Es war kalt und Petrus wollte die Wolken nur einmal  über ein paar Tage ausschütten. Ich wurde aber von Anja vom Flughafen abgeholt, für das ich so dankbar war, denn noch Spanisch zu lernen, lag einfach nicht mehr drin. Oh, das hatte mich die ganze Reise über genervt, dass ich mit den Leuten nicht sprechen konnte.
Meine Koje war schön vorbereitet. Zum Glück hatte ich drei Decken für mich, denn ich hatte die Kälte auf See und den Wind unterschätzt. Die Wolljacke und Filzfincken nahm ich gerne an. Also, da bin ich nun auf engstem Raum mit meiner lieben Freundin und ihrem Lebenspartner. Was erwartet mich? Wie läuft es? Was, wie, wo?
Doch Thomi hatte bereits einen warmen Gemüseeintopf vorbereitet und dann ging es gleich zum Einkauf für die nächsten Tage. Ich wusste noch nicht, dass mich Anja und Thomi an wunderschöne Orte (sogar ohne Handyempfang) entführen werden.
Mich hatte es etwas an das Engadin erinnert. Doch dort fehlen die Seehunde, Delphine und Pelikane. Aber es war ein Erlebnis. Bei einer chilenischen Familie auf Besuch, ich glaube Henry, Aleksandra und die zwei kleinen Girls… dann auch Mate-Tee probiert, grausame getrocknete Muscheln gegessen (nach einem Biss hatte ich genug) und nach ein paar netten Worten, die ich nicht verstand, ging es mit gutem Wetter weiter. Ohh…zu den heissen Quellen. Plantschen mitten im Wald.
Ich hatte dies vergessen. Ich hatte vergessen wie viel Schönes einem die Natur geben kann. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, aber man vergisst.
Anja und Thomi hatten mich ganz schön durch den Urwald geschleift. Meine Beine und Arme verkratzt von Dornen, doch war es wunderbar. Mit Gummistiefel unterwegs und keine Sau interessiert es. Ich hatte vergessen, dass genau das so schön sein kann.
Ich bin den beiden sehr dankbar, dass ich dies wieder einmal erleben durfte.
Ach ja, mittlerweile waren wir ja auch zu den Grillkönigen gereift. Ohh…Lagerfeuer mit leckerem Fleisch, sanft gegart und Anja’s Gerstensalat exquisit, kann ich nur sagen! Dann schon bald mal einen Aufenthalt in der Zivilisation. Nach zwei Wochen ohne Dusche und Haarewaschen nach Castro. Ein buntes Städtchen. Für Alle Kaffeetrinker und Teeliebhaber Sehenswert, weil Anja und ich bei einem herzallerliebsten Kaffee Pause machten bei einem Landausflug. Deshalb hatten wir uns auch ein Haarewaschprogramm gegönnt. Beim dritten Anlauf hatten wir dann den passenden Salon gefunden. Ich hatte leider das Pech, dass ich als Erste nur mit kaltem Wasser bedient wurde. Naja….Hauptsache, die Haare schön.
So, und dann schön ab auf See. Ich war also wirklich drei Wochen auf dem Boot. Es wurde mir nicht schlecht. Ich dufte für drei Wochen mit dabei sein. Ich musste mein Schamgefühl überwinden und auch den Toiletttengang mit ihnen teilen. Ich musste mich einfügen.
Doch jetzt, wo ich wieder in dem hektischen Treiben des Arbeitsalltags stehe, denke ich oft an die zwei Weltenbummler. Es hat mir einmal mehr gezeigt: Lebe jetzt, lebe hier und geniesse das Leben in allen Facetten!
Ich hatte dabei aber auch einen ganz bestimmten Menschen vermisst. Anja und Thomi hatten dies schon auch bemerkt, daher auch wieder ein glückliches Heimkommen.
So….und jetzt? Ich bin wieder in Züri….Ich denke gerne an die Reise…
Schön war’s!

Regula

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December 1

Trockenfallen

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Thomi hört Geräusche. Ich höre nichts. Was ist es? Hör doch zu, es tönt anders als zuvor. Es sind Vibrationen vom Motor die ihm nicht gefallen. Nach einer kurzen Inspektion, ob da eventuell noch von der Nacht ein Resten der Ohropax im Gehörgang zurückgeblieben ist, tönt für mich dennoch alles wie gehabt. Zu viel laute Musik gehört? Eventuell ein klassischer Verdrängungsmechanismus um erneute Probleme aus der Welt zu schaffen? Um auf der sicheren Seite zu sein, entschliessen wir zu kontrollieren, ob der Motor noch richtig ausgerichtet ist. Dies sind Probleme die wir oft auch von anderen Seglern gehört haben. Durch die heftigen Schiffsbewegungen beim Segeln, oder durch die Vibrationen des laufenden Motors verursacht, sind die Schauben und die Halterungen des Motors arg belastet und es kann auch mal vorkommen, dass diese sich lösen oder gar ein Motorfuss bricht.

Das ist alles nicht ganz so einfach bei der Robusta: Um den Motor ausrichten zu können, muss die Welle ein wenig gezogen werden. Das geht nur im Trockenen da der Propeller weg muss. Weiter ist das Ausrichten mit der flexiblen Kupplung nicht zu bewerkstelligen. Sie muss ausgebaut werden. Wegen Platzmangel im Motorraum geht dies nur mit gezogener Welle. Ein Mechaniker wurde gefunden um eine Scheibe aus Teflon zu basteln um das Ausrichten exakt zu ermöglichen.

Nun wo ist der passende Ort um trocken zu fallen? In der Marina beim kleinen Kran? Weiter hinten liegen zwei alte Fischkutter an die die Robusta anlehnen könnte. Doch beide Orte eigenen sich nicht. Bei genauerer Inspektion des Untergrundes beim kleinen Kran, ragt  dort ein fettes 20 Zentimeter langes Armierungseisen aus dem Boden! Das hätte ein schönes Loch in den Rumpf gestanzt! Die Fischkutter stehen auch bei Hochwasser zu wenig weit im Wasser. So stellen wir morgens um Drei, zwei Stunden nach Hochwasser die Robusta an die Rampe der kleinen Fähren. Zuvor haben wir mit Kevin und Lucie noch die fetten Steine vom schleimigen Grund weggerollt.

Eine Heckleine, eine Vorleine und eine Leine vom Mast an den Steg werden gelegt, damit das Schiff nicht auf die falsche Seiten kippen kann. Die Fender werden durch aufgeschossene Leinen ersetzt. Durch den Druck beim Anlehnen an den Steg, könnten diese platzen. Super, alles passt, muss nur noch das Wasser ablaufen. Dann sollten drei Stunden Zeit bleiben um die Bullflex auzubauen, damit der Mechaniker die Scheibe herstellen kann. Nach einem Plan aus dem Internet mit allen Massen will er das Teil nicht herstellen. Er braucht das Original. Wir legen uns schlafen, werden jedoch bald schon wieder durch ein Gepolter aus dem Tiefschlaf gerissen. Verwirrt hechten wir aus den Kojen. Zwei Scheinwerfer blenden uns. Beim Kontrollgang haben die Nachtwächter im Club Nautico erblickt, dass die Robusta fehlt. So sind sie mit ihrem Motorboot losgebraust um sie zu suchen. Die Nachtwächter haben wir nicht per Funk informiert, da sonst die Armada alles mitbekommen hätte.  Wegen einer halben Meile Fahrt wollten wir den ganzen Papierkram bei der Armada vermeiden!

Die Männer die die kleinen Fähren zu der Insel Tenglo führen, haben Verständnis dass wir an ihrem Steg trocken fallen. Mit dem nächsten Hochwasser wird die Robusta nun von den Marineros wieder an ihren alten Platz im Club Nautico geschleppt da der Motor ohne Kupplung nicht einsatzbereit ist.

Heute ist das Teil um den Motor auszurichten termingerecht fertig geworden! In leuchtend gelbem Hartplastik! So wird die Prozedur des Trockenfallens wiederholt und der Motor kann ausgerichtet werden.

Doch siehe da was da für ein Treiben tags am Steg ist. Horden von Schafe werden verladen die zu der Insel Tenglo gebracht werden müssen!

Teil 2:

Drei Uhr morgens schwamm die Robusta wieder. So startete Thomi gespannt den Motor um zu der Marina zurück zu fahren. Gang eingelegt, Gas geben, etwas mehr, noch mehr….. befremdende Geräusche und Vibrationen sind verschwunden! Wau, was für eine tolle Idee vom Mechaniker die flexible Kupplung auszubauen und stattdessen den Motor mit der quietschgelben Scheibe Auszurichten! Eigentlich lassen wir keine fremden Pfoten an der Robusta rumbasteln. Doch dieser Mechaniker wurde uns von verschiedenen Leuten vom Club empfohlen. Er sei vor allem ein Provi in Sachen Motoren ausrichten. Er kann alles was Bootsbau betrifft.

Oriol Vargas Almonacid

Puerto Montt

Telefon 983 999 797

Und er hat es wirklich gut gemacht!

So nun ist alles bestens. Doch eine Mail vom Schweizer Schifffahrtsamt kündigt die Erneuerung des Flaggenscheins an. Diese Prozedur muss alle drei Jahre wiederholt werden. Voll blöd. Wollten doch eigentlich mit dem nächsten guten Wetter in Richtung Norden aufbrechen. Nebst einem Formular mit 137 Fragen betreffend Zustand und Wartung die beantwortet werden müssen, muss die Rettungsinsel gewartet werden. Jemand vom Club hat sie gleich mit seinem Auto irgendwohin mitgenommen.

So nun warten wir noch auf die Insel und die Papiere vom Schifffahrtsamt. Mal schauen wie lange das alles dauern wird.

 

 

 

 

 

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