September 26

Pinheira – Rio Grande do Sul

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Es dauert etwa zehn Minuten bis ich schnalle, wie die verflixte Dusche heisses Wasser zaubert. Dann geht’s los! Schön mollig warm rieselt das heisse Wasser über mein mitlerweile ultra glänzendes Haar, bis über den ganzen Körper. Was für ein fantastisches Gefühl! Das kannst du dir gar nicht vorstellen! Ich will gar nicht mehr raus aus der Dusche. Nach dem Abtrocknen wandert meine Hand  magischerweise zurück zum Drehknopf und stellt diesen nochmal an. Ich wiederhole die ganze Prozedur und geniesse noch intensiver das heisse Wasser! Ein Stück Appenzeller Käse und ein Stück Schweizer Schoggi wäre jetzt in dieser Situation auch nicht schlecht als Aufmunterung.

Fünf Tage auf See. Der verfluchte Wetterbericht. Wie hatten doch Ugur und Maral von der Blue Belle nur recht gehabt, doch nicht los zu segeln! Wir steckten den Kurs auf der Karte ab, es sah alles nach easy sailing aus. 10 bis 15 Knoten aus Nord-Ost. Das Wetterfenster ist jedoch knapp bemessen. Drei Tage soll es so bleiben, bevor der Wind auf Süd dreht. Die Gewitter machen Ugur und Maral Sorgen. Vor allem die Böen. Sie wollen ihren altersschwachen Mast schonen. Kann ich gut verstehen! Er ist ja auf dem Atlantik schon mal gebrochen.

Letzte Wetterbesprechung: Sie bleiben, wir segeln los. Motoren aus der Bucht, wo eben gerade noch Wind war. Kennen wir das nicht schon? Draussen segelt Robusta mit knapp zwei Knoten Fahrt. Super, so kommen wir nie in Rio Grande do Sul an. Immerhin sichten wir Wale! Die Baleia Franca (Eubalaena australis) sind um diese Jahreszeit in diesen Gewässern. Schon eindrücklich diese Tiere zu beobachten. Wir montieren sofort den Wal Wecker. Die antike Schiffsglocke hängt am Bugspriet, mit einer Schnur am Plämpel, mit Schäkel beschwert, die bis ins Wasser reicht. So bimmelt die Glocke immer wieder mal. Die Wale, die knapp unter der Wasseroberfläche schlafen, werden durch das Geräusch geweckt und verduften hoffentlich. Eine Kollision mit Walen wollen wir unbedingt vermeiden. 14 Tonnen gegen 50 Tonnen und 18 Meter lange Fische? Wie endet sowas?

Mist der Wind stellt ab! Ausser Wellen und schlagende Segel null, nix, nada. Fünf Stunden harren wir aus. Die See beruhigt sich nicht, der Wind bleibt aus. Neptun, brauchst du noch einen extra Schluck Cachaça? Als dieser Versuch auch nicht hilft, kommt der Arabische Wind zum Einsatz. Motoren drei Stunden bis Imbituba. Ankern  im Dunkeln nach Navionics Seekarte. Nach  OPEN CPN Plotter ankern wir fast auf einer Kuhweide! Super, soviel zur Genauigkeit der Brasilianischen Seekarten. Der Tiefenmesser zeigt aber genügend Wasser unter dem Kiel an. Wir schlafen, bis wir morgens um zehn vom Schlagen der Falle geweckt werden. Nun aber los! Wau, wie angenehmes Segeln. 15 Knoten aus Nord-Ost, bei Sonnenschein, perfekter könnte es nicht sein. Doch die nächsten drei Tage verbringen wir mit Gewitterzellen ausweichen, Segel setzen, Segel reffen, Segel runter, dümpeln, Rauschefahrt bis fast neun Knoten mit unserem lieben Stahleimer. Unglaublich! Das nur mit gerefftem Klüver. Ich frage mich wirklich, ob unser Windmesser stimmt. 30 Knoten hat er maximal angezeigt.

Nach meiner Nachtschicht falle ich komatös müde, vor Angst verspannt in meine Koje. Gewaltig wie ein Gewitter auf hoher See aussieht. Fette Blitze schlagen ins Wasser ein. Entscheiden, den ganzen Strom vom Netz zu nehmen. Lieber ohne Beleuchtung segeln. Bei dem  scheiss Wetter ist ja eh kein Fischer unterwegs. Die fetten Pötte, die hier selten rumkurven, erkennen wir trotz heftigen Regenschauer. Müssen wir halt ausweichen. Wau sind wir froh, ist die Robusta mit einem Deckshaus aus Lastwagenplane ausgerüstet!!! Sie ist ein tolles Schiff, wir lieben dich Robusta, obwohl du nicht so schnell bist wie Gin Fizz  :-)

An Schlaf ist nicht zu denken. Ich werde durch rasende Kopfschmerzen geplagt. Habe ich eigentlich selten. Mehr Wasser statt Alkohol trinken? Na ja jetzt saufen wir wieder mal nichts wenn wir auf See sind. Der Biervorrat ist eh alle. Thomi flutscht die Magensäure durch die Schaukelei in den Kehlkopf oder so ähnlich, wie er behauptet. Wir fragen uns, warum wir uns das alles antun. Trotzdem hat Thomi die Nerven, zehn Minuten nach der Ankunft in Rio Grande gleich vom nächsten langen Schlag zu reden. Ich raste kurz und heftig aus. Will nichts mehr vom Segeln hören. Am liebsten würde ich gerade nochmals unter die Dusche huschen.

Doch wir sind noch nicht angekommen! Wau, nur noch 23 Seemeilen bis zur Einfahrt in den Ententeich. Null Wind. Wie bitte?? Wellen, schlagende Segel. Das volle Programm. Segel runter, wir pennen und alle Stunde wird der Wecker gestellt. Um fünf Uhr morgens müssen wir den Motor anschmeissen, sollte der Wind nicht einsetzen, damit wir rechtzeitig in der Flussmündung ankommen. 04.37 werde ich mit der Nase an die Bordwand gedrückt. Wind! Segel setzen und los geht’s! Ab die Post. So ein Mist, der Wind kommt von genau von dort wo Robusta hin soll. Ich stecke einen Kurs ab, rechne wie wahnsinnig, das alles um fünf Uhr morgens. Die Härte für einen Morgenmuffel. Wirklich meine Lieblingsbeschäftigung. Thomi will motoren. Mit gegen den Wind aufzukreuzen schaffen wir es nie rechtzeitig in die Flussmündung. Die Wellen werden immer höher, der Diesel immer knapper den wir dringend im Fluss brauchen werden. Also doch Aufkreuzen. Um den kleineren Klüver zu setzen sind wir zu faul. Also ungerefft gegen etwa 18 Knoten Wind. Robusta macht das schon, die Segel hoffentlich auch. Keine Chance der Küste rechtzeitig näher zu kommen. Wir kreuzen den ganzen Tag hin und her! Die Flusseinfahrt erreichen wir zum suboptimalen Zeitpunkt. Versuchen trotzdem rein zu fahren. In einem Fluss muss ein Neerstrom sein. Eine entgegengesetzte Strömung am Ufer. Also fahren wir ganz nahe an der rechten Hafenmole entlang. Diese ist übrigens 35 Meter länger als in der Seekarte eingezeichnet!!! Muito obrigada für die Genauigkeit der Brasilianischen Seekarten! Gut war da kein Nebel. Im Dunkeln hören wir die grunzenden, schnarchenden oder wie auch immer tönenden Seelöwen die auf der Mole hocken. Schade können wir sie nicht sehen. Es klappt, Robusta schiebt sich bei normaler Motorenleistung mit über sechs Knoten den Fluss hoch! Nach einer Meile ankern wir da der Fluss breiter wird, der Neerstrom ausbleibt und pennen gründlich aus. Ab elf Uhr wird die Flut uns ans lang ersehnte Ziel bringen.

 

 

September 18

Pinheira (Santa Catarina)

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Wir warten immer noch auf das passende Wetterfenster. Was heisst da passend? Optimal wird es hier wohl nie sein. Es ist eine schwierige Ecke mit viel wechselnden Wetterlagen. Der Frühling ist eine Zeit der Wechsel. Schon noch schräg; Von der Jahreszeit her haben wir jetzt den Winter in Brasilien verbracht. Für uns war dies gefühlsmässig aber Sommer! Temperaturen gegen 30 Grad, schlafen mit einer ganz dünnen Decke, T-Shirt und Shorts tragen und barfuss segeln. Jetzt wird es langsam Frühling. Die immer grüne Natur beginnt zu blühen. Doch wir ziehen gegen Süden, die Temperaturen fallen deutlich unter 20 Grad, wir hüllen uns in immer mehr Klamotten. Grotesk – der Sommer kommt bald!

Zwischendurch machen wir schöne Landausflüge.

UUPAA! DER IST ABER GROSS! DA RENNT ER AUCH SCHON AUF UNS BEIDE ZU, DER KANN UNS GLEICH MIT EINEM BISS BEIDE GLEICHZEITIG VERSCHLUCKEN….

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Der liebe Knuddelbär hat wohl gerochen, dass wir auch Schweizer sind. Er ist schliesslich der Schweizer NATIONALKÖTER ! Nur das Schnapsfass fehlte an seinem Halsband.

Ja wir sind noch immer in Brasilien. Im Süden. Eigentlich hocken wir fest. An einem schönen Strand mit einem schrägem Kaff. So schieche  Käffer gibt es wohl auf der ganzen Welt. Die Menschen sind aber sehr nett und neugierig. Mit denen wir ins Gespräch kommen, fragen von wo wir her kommen und wollen viel über unsere Reise wissen. Es ist wirklich von Vorteil, die so lustig liebevoll klingende Sprache zu lernen!

In der gebirgigen Gegend von Pinheira wachsen, wie es der Name schon sagt, Pinien. Vor allem Rindviecher und Muscheln werden hier gezüchtet. Am Fluss der sich zum Meer schlängelt, wohnen einige Fischer in einfachen Hütten. Im Supermarkt hängt ein Poster von einer Flugaufnahme, worauf zu erkennen ist, dass irgend wann nach 1970 der Bauwahn ausgebrochen ist. Im Sommer muss hier der Bär los sein, doch im Winter stehen die meisten Häuser und Pousadas leer. Die Gegend wirkt geisterhaft und verlassen. Was uns total irritiert, der schöne sechs Kilometer lange weisse Sandstrand wird  mit  Autos befahren! Wenn wieder mal eine Karre stecken bleibt, was öfters vorkommt, können wir uns das Lachen leider nicht verkneifen. Spannend wird`s, wenn dann die Flut kommt. (Natürlich helfen wir immer und glotzen nicht einfach zu)

Die Bucht ist optimal um auf ein Wetterfenster zu warten. Im Norden zwicken wir gratis Internet von einem Hotel ab und können so täglich mehr oder weniger gut Wetterberichte herunterladen. Im Süden der Bucht ist der eigentliche winzig kleine Dorfkern mit Kneipen, einer originellen Bar und grossem Supermarkt mit tollem Angebot. Er liegt nicht weit weg vom Strand. Somit hält sich das Geschleppe in Grenzen.

Blue Belle, Skol und Robusta warten auf Nordwind oder wenigstens so was ähnliches. Hier befindet sich die gefürchtete Ecke wo der Pampeiro (Süd-West Wind) und der Carpintairo (Süd-Ost Wind) wüten können. Das heisst auch schon mal mit weit über 50 Knoten! Das Problem dabei ist, dass der Süd-Ost Wind Schiffe genau gegen die Küste pressen können. Da bleibt keine Chance um in irgend eine Richtung abzulaufen. Bis La Paloma in Urugay sind es zirka 550 Seemeilen. Dazwischen liegen noch Imbituba, dieser Hafen bietet nur  Schutz von Winden aus Sektor Süd und Rio Grande do Sul kann nicht in allen Wetterbedingungen und zu jeder Tageszeit angelaufen werden. Die elf Meilen den Fluss hoch in die Lagoa dos Patos, übersetzt “Ententeich”, ist vor allem abhängig von der Windrichtung. Bei nördlichen Winden kann die Strömung schon mal bis 5 Knoten betragen. Mit den Gezeiten ist auch etwas ungewöhnlich. Nur einmal pro Tag läuft das Wasser ein. Da sind wir bis jetzt noch nicht schlau daraus geworden wieso dies so ist.
Egal, wir haben Zeit und geniessen die Gemeinsamkeit. Wir sechs Weltenbummler kochen zusammen super leckere Gerichte mit türkisch- französisch- schweizerischem Einfluss, die das letzte Mal mit reichlich Cachaça begossen wurden, was mit viel Kopfschmerz endete.

Ein Ausflug ins Europäische Tal, Vale Europeu

Ende 19. Jahrhundert sind viele Europäer, vor allem Deutsche in den Süden Brasiliens ausgewandert. Die Stadt Blumenau wurde von einem Deutschen gegründet. Immer im Oktober, wie könnte es anders sein, findet das Oktoberfest statt, welches mit viel Bier ausgelassen gefeiert wird. Viele Menschen sprechen hier noch immer Deutsch. Eine alte Frau erzählt mir, in fast akzentfreiem Deutsch, dass während des zweiten Weltkrieges verboten wurde, Deutsch zu sprechen. In den Schulen wurde der Deutschunterricht gestrichen und sämtliche Strassenschilder mit Deutschen Namen umbenannt. Heute ist das wieder anders. Deutschunterricht ist ab der vierten Klasse Pflicht.

 

 

September 6

Gin Fizz gegen Stahleimer Robusta

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Nein hier ist nicht der Drink gemeint! Die Regattayacht Gin Fizz von Jeaneau. Ein kleines Wetterfenster ist in Aussicht.

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Wir entscheiden uns in fünf Minuten, ob wir es riskieren, die 360 Meilen bis Rio Grande Do Sul in Angriff zu nehmen. Die Einfahrt ist bei starkem Wind von Süd nicht zu schaffen. Auf der ganzen Strecke gibt es nur noch einen Hafen der jedoch nur vom Südwind Schutz bietet. Von der Küste, die bis weit raus sehr flach ist, wollen wir 30 Seemeilen Abstand halten. Den gefürchteten Pampero, ein Süd-West Wind aus Patagonien, der ungebremst über das flache Land von Uruguay pustet, wollen wir keineswegs kennen lernen!

Robusta und Gin Fiz (Mousse) ziehen in den späten Abendstunden los. Blue Belle will ein besseres Wetterfenster abwarten. Wie halbschlau die Entscheidung war, erfahren wir schon wenige Stunden später. Der Wind kommt erst von entgegengesetzter Richtung als prognostiziert. Irgendwann stellt er ganz ab. Mousse ist schon lange nicht mehr in Sicht. Auch nicht mehr mit Short Range Funk erreichbar.

Wir verbringen in den Wellen eine schlaflose Nacht und speziell ich bin entsprechend schlecht gelaunt. Ich ärgere mich, dass wir uns nur auf die Wetterprognosen aus dem Internet verlassen haben und nicht auch noch unsere Augen geöffnet haben! Die ziehenden oder eben nicht ziehenden Wolken am Himmel und den realen Wind, der eben schon am Land nicht da war, wahrgenommen haben. Wieder einmal mehr mussten wir erfahren, dass die GRIB Files die Topographie vom Land nicht oder nur schlecht berücksichtigt.

Am nächsten Morgen entscheiden wir uns mit dem schlappen Wind, der nun endlich aufkommt, nach Pinheira, wo wir gerade hergekommen sind, zurück zu segeln.

Blue Belle freut sich, dass wir wieder da sind!

Doch wo ist Mousse? Der neue Wetterbericht ist echt beschi….

 

 

 

 

September 1

Wo bleibt der Nordwind?

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Wo bleibt der Nordwind? Zwei Tage reichen nicht um hier weg zu kommen. Eigentlich müssten wir in ein paar Tagen bereits in Uruguay sein. Die Visas laufen aus. Eine erneute Verlängerung liegt nicht drin. Thomi ist schon seit dem frühen Morgen unterwegs, um unsere Pässe stempeln zu lassen und uns aus Brasilien abzumelden. Dies muss angeblich unbedingt getan werden, bevor die Visas abgelaufen sind.

Auf Morgen ist schon wieder die nächste Süd-Ost Front angesagt. Dann wird es in Florianôpolis ungemütlich. Hier wird der Wind zwischen Insel und Festland durch den Düseneffekt massiv verstärkt. Vor der letzten Süd Front haben wir und die Segelyacht Mousse etwas nördlich in der Enseada da Pinheira Schutz gesucht. Doch die Bucht verwandelte sich wie auf Knopfdruck in einen Hexenkessel. Der Anker von Mousse hat nicht gehalten! Glücklicherweise hatten sie den Ankeralarm gestellt. Doch bis die Hirnzellen die Information einordnen können, speziell wenn zwei Stunden vorher noch kräftig gefeiert wurde, ist Robusta schon wenige Zentimeter quer ab.
Wir hauen so bald es hell wird auch ab. Das Dinghi schaffen wir nicht an Deck zu wuchten. Doch selbst mit nur 1/3 ausgerolltem Klüver sind wir zu schnell! Das nachgeschleppte Dinghi wird durch die Wellen umgedreht. Es dreht sich zum Glück selber wieder in die gewünschte Position. Doch durch die nächste Welle wird es mit bedrohlich viel Wasser gefüllt! Wir müssen bremsen! Sonst verlieren wir unser Beiboot! Segel weg, Motor an, denn nun treiben wir schon gegen eine Untiefe. Mit dem Bootshaken schafft es Thomi den Stöpsel an der hinteren Bordwand raus zu drücken. Das Wasser kann nun wieder auslaufen.

Immerhin sind bei dem Sauwetter keine Fischer unterwegs. Ihre Netze sind mit einer kleinen schwarzen Flagge markiert. In welche Richtung sie gespannt sind, ist nur schwer auszumachen. Sie sind wie an einer feinen weissen Perlenkette aufgehängt und reichen bis an die Wasseroberfläche! Meist sind die Besitzer der Netze in der Nähe. Wenn Gefahr droht, fuchteln die Fischer wild mit den Armen. Folge ihnen, sie werden dir gerne den Weg weisen.

Im Norden von Ilha Santa Catarina herrscht Ententeich. Im absolut unbewegtem Wasser liegt die Mousse vor Anker.

Blue Belle hat im Iate Clube Florianôpolis ebenfalls eine grauenvolle Nacht verbracht!

Den folgenden Südwind wollen wir alle in der Enseada da Pinheira  abwettern.

Doch wo bleibt Thomi? Wir müssen los!